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Sonnendruck GmbH

Wir drucken für eine bessere Welt

Ja! Das tun wir tatsächlich!

Als Uwe Treiber 2010 den Betrieb übernahm, zog der zart gelebte Gedanke der Nachhaltigkeit dann vollends bei Sonnendruck ein. Wenn schon Druckerei, dann Bitteschön mit Sinn und Verstand.

Die gesamte Produktion wurde komplett umgestellt. Erst kam die FSC-Zertifizierung, dann Biofarben. Strom und Gas wird nun aus regenerativen Quellen bezogen.  

Der gesamte Fuhrpark ist klimaneutral, und unsere Mitarbeiter genießen faire Bezahlung und Mitbestimmung. Gewinne führen wir soweit möglich über soziales Engagement der Region wieder zu.

Unsere Unternehmensethik, dokumentieren wir seit 2013 über die Gemeinwohl-Bilanz transparent nach außen und lassen sie jährlich von unabhängiger Stelle auditieren.

Lernen Sie uns kennen.

Uwe Treiber  

Sonnendruck_Treiber

Interview mit dem Sonnendruck Geschäftsführer Uwe Treiber

Die Firma Sonnendruck war das erste Unternehmen in Deutschland, das eine Gemeinwohlbilanz erstellt hat. Uwe Treiber ist also ein echter Nachhaltigkeits-Pionier.

1. Was ist das Besondere und Einzigartige an Ihrem Unternehmen?

Uwe Treiber: Wir sind ein mutiges Unternehmen mit einem besonderen Namen.

2. Wie wichtig ist Ihnen Nachhaltigkeit und warum?

Uwe Treiber: Sehr wichtig! Wir wollen im Sinne des Gemeinwohls nicht nur nehmen, sondern auch geben. Dabei sollen Natur und Mensch profitieren.

3. Wie setzen Sie Nachhaltigkeit in der Praxis um?

Uwe Treiber: Indem ich jeden Tag achtsam mit meinen Mitarbeitern umgehe und immer auf der Suche nach ressourcenschonenden Produktionsmöglichkeiten bin.

4. Wieviel Prozent Ihres Unternehmens ist nachhaltig? Und wieviel sollen/können es werden?

Uwe Treiber: Das ist schwer zu schätzen. Wahrscheinlich sind es 75 %. Das Ziel ist 100%ige Nachhaltigkeit. Da müssen jedoch alle mitmachen, auch die Mitarbeiter.  

5. Welche positiven Effekte hat die Umstellung auf Nachhaltigkeit Ihrem Unternehmen gebracht?

Uwe Treiber: Sehr viele. Neben einem verbesserten Betriebsklima und einer verringerten Mitarbeiterfluktuation, werden auch viele Kunden inzwischen sensibler für die Themen Gemeinwohl und Nachhaltigkeit. So haben wir im Jahr 2016 durch unser nachhaltiges Konzept 42 Neukunden mit fast 100.000 € Umsatz dazugewonnen.

6. Welche Wirtschaftsphilosophie spricht Sie am meisten an?

Uwe Treiber: Definitiv die Gemeinwohlökonomie nach Christian Felber. Hier werden nicht Egoismus und Gier gefördert, sondern ein gemeinschaftliches Denken und Handeln. Dieser Philosophie gehört die Zukunft.  

7. Was würden Sie in unserem Wirtschaftssystem ändern, wenn Sie König von Deutschland wären?

Uwe Treiber: Wenn ich König wäre, müßten alle Unternehmer nach den GWÖ Richtlinien wirtschaften. Wer schlecht abschneidet, bekommt einen höheren Steuersatz, die „Guten“ bekommen Steuererleichterungen und werden bei den Kommunen bevorzugt bei Aufträgen behandelt. Verbraucher können direkt am Produkt sehen, wer Mensch und Natur dient und ökonomisch wirtschaftet. Danach könnte jeder Kunde seine Kaufentscheidung fällen. In Deutschland gäbe es keine Waffenproduktion mehr, und alle Konzentration läge auf regenerativer Energieversorgung. Für Atom/Kohle/Öl wäre kein Bedarf mehr. Und ich würde ein Grundeinkommen einführen und Auslandseinsätze der Bundeswehr verbieten.

Kontaktdaten

Sonnendruck GmbH

Ludwig-Wagner-Straße 16

69168 Wiesloch

Tel.: 06222/30 728-13

Fax: 06222/30 728-10

E-Mail: treiber@sonnendruck.com

Web: www.sonnendruck.com

Facebook: www.facebook.com/sonnendruck